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Website und Zeitflex-Anwendung gibt es auf Deutsch und Englisch. Vertragstexte (AGB, AVV, Datenschutz) gelten in der deutschen Fassung.

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Zeiterfassung Kosten pro Mitarbeiter: 5, 10 und 25 Köpfe

Kurz beantwortet

Zeiterfassung kostet je Mitarbeiter und Monat zwischen 1,49 und 14,40 € netto; so weit liegen die Listenpreise auseinander (vier Preisseiten, Abruf 3. November 2026). Vergleichbar ist aber nur die Summe für Ihre Kopfzahl, denn Grundgebühren, Mindestmengen und Jahreslaufzeiten verschieben den Preis je Kopf. Zeitflex kostet 1,49 € im Starter- und 2,49 € im Pro-Tarif, ohne Grundgebühr.

Jim Eichholz · Gründer von Zeitflex
6. November 2026 12 Min. Lesezeit

This guide is available in German only.

Hand unterschreibt am Schreibtisch einen Vertrag

Vier Mitarbeitende, 4,20 € je Kopf: Das sind 16,80 € im Monat. Auf der Rechnung stehen 26,80 €, weil unter fünf Nutzern eine Plattform-Pauschale von 10 € dazukommt (clockin.de/preise, Abruf 3. November 2026). An solchen Stellen kippt der Vergleich, nach oben wie nach unten. Dieser Beitrag rechnet die Monats- und Jahreskosten für 5, 10 und 25 Mitarbeitende durch. Er legt die vier Posten offen, die den Preis je Kopf verschieben, und nennt die Listenpreise von vier Anbietern mit Abrufdatum. Vergleich des Anbieters Zeitflex, Stand 3. November 2026; an diesem Tag sind alle Preise von den Preisseiten gelesen. Tarif ab 1,49 € je aktivem Mitarbeiter und Monat buchen (netto zzgl. Umsatzsteuer).

Zeiterfassung: welche Kosten pro Mitarbeiter wirklich anfallen

Die Kosten einer Zeiterfassung pro Mitarbeiter sind der Preis je Nutzer und Monat plus alle Posten, die unabhängig von der Kopfzahl anfallen. Der Preis je Kopf ist also einer von vier Posten. Die anderen drei stehen auf den Preisseiten meist eine Bildschirmhöhe weiter unten, im Kleingedruckten oder in den Fragen und Antworten. Alle Preisangaben in diesem Beitrag sind am 3. November 2026 von den Preisseiten der Anbieter gelesen.

Zwei Posten stehen auf keiner Preisseite. Geräte zählen nicht zum Softwarepreis: Welches Tablet am Eingang reicht und was es kostet, steht im Beitrag zur Stempeluhr auf dem Tablet. Und wenn die erfassten Zeiten in die Lohnabrechnung gehen, bleibt das Honorar der Kanzlei bestehen; die Software liefert nur die Daten.

Zeitflex bei 5, 10 und 25 Mitarbeitenden

Die folgenden Beträge sind Listenpreise von zeitflex.de/preise.html, abgerufen am 3. November 2026, netto ohne Umsatzsteuer. Gerechnet ist der einfache Fall: Kopfzahl mal Preis je aktivem Mitarbeiter, monatliche Zahlweise, keine weiteren Posten.

BetriebsgrößeStarter nettoPro netto
5 Mitarbeitende7,45 €/Monat12,45 €/Monat
10 Mitarbeitende14,90 €/Monat24,90 €/Monat
25 Mitarbeitende37,25 €/Monat62,25 €/Monat

Mit 19 Prozent Umsatzsteuer werden aus 14,90 € brutto 17,73 € und aus 24,90 € brutto 29,63 €. Für einen Betrieb mit Vorsteuerabzug ist der Nettobetrag die Zahl, die in der Kalkulation zählt; für einen Kleinunternehmer nach § 19 UStG der Bruttobetrag. Das ist eine Orientierung, keine Steuerberatung.

Bei jährlicher Zahlung sind zwei Monate gratis: Der Starter-Tarif kostet dann 14,90 € je Mitarbeiter und Jahr statt 17,88 €, der Pro-Tarif 24,90 € statt 29,88 €.

BetriebsgrößeStarter/JahrPro/Jahr
5 Mitarbeitende74,50 €124,50 €
10 Mitarbeitende149,00 €249,00 €
25 Mitarbeitende372,50 €622,50 €

Beispiel: Elektrobetrieb, 10 Mitarbeitende, Starter-Tarif

Monatliche Zahlweise: 10 × 1,49 € = 14,90 € im Monat, also 178,80 € im Jahr
Jährliche Zahlweise: 10 × 14,90 € = 149,00 € im Jahr
Unterschied: 29,80 € im Jahr, dafür zwölf Monate Laufzeit

Ob diese 29,80 € die Bindung wert sind, hängt an der Fluktuation. Wächst oder schrumpft die Belegschaft im Jahresverlauf stark, ist die monatliche Zahlweise meist die ruhigere Wahl: Sie zahlen, was gerade angelegt ist.

Was andere Anbieter verlangen

Die Zahlen in dieser Tabelle gelten jeweils für die monatliche Zahlweise und den kleinsten Tarif. Es sind Listenpreise, keine Gesamtkosten: Funktionsumfang, Zusatzmodule und Laufzeiten unterscheiden sich, eine Zahl je Kopf vergleicht also nie zwei gleiche Dinge.

AnbieterAb nettoGrundgebühr
Zeitflex1,49 € (Starter)keine
Crewmeisterab 1,65 € (Go)nicht genannt
Clockodo4,00 € (Basic)keine
clockin4,20 € (Starter)10 € unter 5 Nutzern

Die niedrigste Zahl in der Spalte „Ab netto“ ist dabei die, auf die man sich am wenigsten verlassen kann.

Crewmeister erklärt das in den eigenen Fragen und Antworten offen: „Unsere Preise richten sich nach der Anzahl der Mitarbeiter in Ihrem Betrieb: Je mehr Mitarbeiter Sie haben, desto günstiger wird der Preis pro Nutzer.“ Der genannte Einstieg von 1,50 € „basiert konkret bei einer Unternehmensgröße von 50 Mitarbeitern und einem jährlichen Zahlungsintervall“ (crewmeister.com/de/preise). Ein Betrieb mit zehn Köpfen darf mit dieser Zahl also nicht rechnen. Schichtplaner und DATEV-Anbindung kommen dort als eigene Posten hinzu, ab 2 € beziehungsweise ab 0,60 € je Monat und Nutzer.

clockin trennt Basispaket und Add-ons, und die Add-on-Preise hängen zusätzlich an der Laufzeit. Im Lizenzbereich 1 bis 20 kostet die Schichtplanung bei monatlicher Zahlweise 30 € im Monat, das Add-on für Projekte und Dokumentation 46 €; bei 24 Monaten Bindung sinken die beiden auf 24 € und 39 €. Ein Zehn-Personen-Team, das beides braucht, zahlt monatlich also 76 € zusätzlich zu den 42 € für das Basispaket Starter. Clockodo staffelt stattdessen über die Tarife: 4 € für Kommen, Gehen, Pausen und Urlaub, 10 €, sobald Zeiten auf Kunden und Projekte gebucht und abgerechnet werden sollen. Zusatzmodule nennt die Seite nicht, führt in der Vergleichstabelle aber eine eigene Gruppe „KI-Funktionen (optional)“.

Daraus folgt ein einfacher Weg. Schreiben Sie Ihre Kopfzahl, die drei Funktionen, die Sie wirklich brauchen, und Ihre gewünschte Zahlweise auf einen Zettel. Dann holen Sie sich von jedem Anbieter eine Monatssumme für genau diese Angaben. Welche Funktionen Zeitflex und Crewmeister unterscheiden, steht im Vergleich der beiden Zeiterfassungen. Im Rechner auf der Preisseite stellen Sie Ihre Mitarbeiterzahl ein und sehen beide Tarife nebeneinander.

Sechs Stellen, an denen die Rechnung kippt

Diese sechs Punkte entscheiden häufiger über die Jahressumme als der Preis je Kopf. Jeder ist auf einer öffentlichen Preisseite nachlesbar, Abruf 3. November 2026.

Ab wie vielen Mitarbeitenden lohnt sich die Umstellung?

Die Frage ist beliebt, führt aber in die falsche Richtung. Rechnen wir sie trotzdem durch, mit offen genannten Annahmen.

Annahmen (keine Messung, sondern eine Schätzung zum Nachrechnen)

Annahme 1: Papierzettel, Abtippen, Nachfragen und Summenbildung kosten im Büro 10 Minuten je Mitarbeiter und Monat
Annahme 2: Der Arbeitgeberaufwand für diese Bürozeit beträgt 25 € je Stunde
Kosten der Zettelwirtschaft je Kopf: 10 ÷ 60 × 25 € = 4,17 € im Monat
Dagegen 1,49 € im Starter-Tarif je Kopf

Unter diesen Annahmen rechnet sich die Umstellung schon beim ersten Mitarbeitenden.

Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein: Erst unter rund dreieinhalb Minuten Büroarbeit je Kopf und Monat dreht sich das Ergebnis. Wer das ernsthaft wissen will, schreibt den Aufwand eine Woche lang mit, statt ihn zu schätzen.

Entscheidend ist ohnehin eine andere Größe: wie viel in Ihrem Betrieb schiefgehen kann. Mehrere Baustellen, Schichtwechsel, Zuschläge nach § 3b EStG, Minijobs an der Verdienstgrenze oder eine Kanzlei, die jeden Monat nachfragt, erzeugen Korrekturaufwand, der mit Papier wächst. Bei drei Vollzeitkräften mit festen Arbeitszeiten und ohne Zuschläge genügt oft eine gepflegte Tabelle. Die Pflichten bleiben dabei dieselben: § 16 Abs. 2 ArbZG verlangt, die über acht Stunden hinausgehende Arbeitszeit aufzuzeichnen und die Nachweise mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Dazu kommt die Pflicht, überhaupt ein Erfassungssystem einzuführen, die das Bundesarbeitsgericht aus § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG ableitet; danach ist die gesamte Arbeitszeit aufzuzeichnen (BAG, 13.09.2022, 1 ABR 22/21, zusammengefasst in den Fragen und Antworten des BMAS).

Die Kostenfrage hat eine Rückseite, die aber nicht jeden Betrieb gleich trifft. Wer geringfügig Beschäftigte hat oder in einem der Wirtschaftsbereiche des § 2a SchwarzArbG arbeitet, muss nach § 17 Abs. 1 MiLoG Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit spätestens am siebten Tag danach aufzeichnen und zwei Jahre aufbewahren. Fehlen diese Aufzeichnungen oder kommen sie zu spät, sieht § 21 Abs. 1 Nr. 8 in Verbindung mit Abs. 3 MiLoG eine Geldbuße von bis zu 50.000 € vor. Gegen diesen Rahmen gerechnet sind 149 € im Jahr für zehn Mitarbeitende eine kleine Zahl. Eine Software erfüllt die Pflicht allerdings nicht an Ihrer Stelle; sie hilft, die Nachweise vollständig zu halten. Wer überhaupt erfassen muss, steht im Ratgeber dazu, dass Zeiterfassung Pflicht ist, und für kurze Beschäftigungen in den Hinweisen zum Stundenzettel für Minijobber.

Was Zeitflex übernimmt, und was nicht

Zeitflex erfasst die Zeit, rechnet Pausen, Rundung und Zuschläge und bereitet daraus die Monatsübersicht für die Lohnabrechnung vor. Für die Kostenfrage sind drei Dinge wichtig: Was im Preis steckt, was extra ist und was es gar nicht gibt.

Was Zeitflex übernimmt:

Was Zeitflex nicht übernimmt:

Damit ist auch gesagt, für wen das nicht passt: Wer eine fertige Lohnabrechnung, eine Personalsuite oder eine vertraglich zugesicherte Reaktionszeit braucht, ist mit einem größeren Paket besser beraten. Wer vor allem saubere Zeiten für die Kanzlei braucht, zahlt dafür bei Zeitflex 1,49 € je Kopf und Monat. Mehr zu den Posten, die dabei im Betrieb sonst noch zusammenkommen, steht unter was Zeitflex Ihrem Betrieb bringt.

Eigene Kopfzahl einsetzen und die Monatssumme sehen

Der Rechner auf der Preisseite zeigt Starter und Pro für Ihre Mitarbeiterzahl nebeneinander, netto und ohne Anmeldung. Die Testphase läuft 14 Tage; im Monatstarif ist zum Monatsende kündbar (Stand November 2026).

Häufige Fragen

Gibt es Zeiterfassung ganz kostenlos?

Für eine Person ja, für ein Team praktisch nicht. Zeitflex bietet einen Free-Tarif mit 0 € für einen Nutzer, dauerhaft und ohne Ablaufdatum; Clockodo hat einen Free-Tarif für Solo-Selbstständige mit einem Nutzer. Sobald Mitarbeitende stempeln sollen, beginnt der bezahlte Bereich. Was es stattdessen überall gibt, ist eine Testphase: Alle vier hier genannten Anbieter lassen 14 Tage kostenlos testen (Preisseiten, Abruf 3. November 2026).

Zahle ich für Mitarbeitende, die im Monat nicht gestempelt haben?

Ja. Berechnet wird bei Zeitflex jeder im Konto angelegte und nicht deaktivierte Zugang, unabhängig von den gebuchten Stunden. Wer nicht mehr für Sie arbeitet, wird deaktiviert; die Sitzmenge gleicht Zeitflex täglich ab. Im Monatstarif wirkt das mit der nächsten Monatsrechnung, bei Jahreszahlung mit der nächsten Jahresrechnung. Sind vorübergehend alle deaktiviert, etwa in der Saisonpause, wird die Mindestmenge von einem Sitz abgerechnet (Preisseite, Abruf 3. November 2026).

Was kostet der Wechsel zu einem anderen Anbieter?

Im Tarif steht dazu nichts, trotzdem entstehen drei Posten. Erstens die Restlaufzeit: Ein Jahresvertrag läuft weiter, bei Crewmeister bis zum Ende der laufenden Abo-Periode (Preisseite, Abruf 3. November 2026). Zweitens der Doppelbetrieb im Übergangsmonat, wenn zwei Systeme parallel laufen. Drittens die Datenübernahme. Planen Sie den Export ein, bevor Sie kündigen: Nachweise sind nach § 16 Abs. 2 ArbZG mindestens zwei Jahre aufzubewahren, und ein abgeschaltetes Konto hilft dabei nicht. Bei Zeitflex exportieren Sie ab dem Starter-Tarif Stundenzettel und Lohnübersicht selbst als CSV und PDF.

Quellen

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt oder Ihre Steuerkanzlei. Stand: 6. November 2026. Maßgeblich sind die jeweils geltende Gesetzesfassung und die Umstände Ihres Falls.
Jim Eichholz · Gründer von Zeitflex

Jim Eichholz baut und betreibt Zeitflex, eine Zeiterfassung mit Lohnvorbereitung für kleine Betriebe. Er ist kein Rechtsanwalt; die Beiträge stützen sich auf die verlinkten Gesetze und Urteile und ersetzen keine Rechtsberatung. Fragen und Hinweise zu diesem Beitrag an info@zeitflex.de.

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