Diese Website gibt es auf Deutsch und Englisch. Die Zeitflex-Anwendung selbst ist derzeit nur auf Deutsch verfügbar.
Funktionsübersicht
Was Zeitflex kann — und was nicht
Zeitflex ist eine Zeiterfassung mit eingebauter Lohnvorbereitung für kleine Betriebe in Deutschland. Ihre Leute stempeln im Handy-Browser, an einem Tablet am Eingang oder am PC; Zeitflex rechnet Pausen, Rundung und Zuschläge minutengenau, prüft die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes und übergibt den fertigen Monat als DATEV- oder CSV-Datei an das Lohnbüro. Die Lohnabrechnung selbst macht Zeitflex nicht.
Diese Seite listet alle 74 belegten Funktionen einzeln auf: was jede im Alltag bedeutet, ab welchem Tarif es sie gibt und wo ihre Grenze liegt. Die Kurzübersicht auf der Startseite zeigt die vier Bausteine; hier steht die Tiefe darunter.
Der Ablauf in vier Schritten: stempeln, rechnen, prüfen, exportieren.
Lohnvorbereitung — was das genau heißt
Lohnvorbereitung heißt: Zeiten sammeln, Pausen und Zuschläge berechnen, Abwesenheiten zuordnen, den Monat freigeben und als Bewegungsdaten exportieren. Die Lohnabrechnung selbst — Lohnsteuer, Sozialversicherung, Meldungen an die Krankenkassen und das Abrechnungsdokument — macht Zeitflex nicht. Diese Grenze ist eine Entscheidung und keine Lücke: Zeitflex liefert die geprüften Daten, abgerechnet wird beim Steuerberater oder im Lohnbüro.
Die Marke an jeder Funktion sagt, ab welchem Tarif es sie gibt:
Free — dauerhaft 0 €, ein Nutzer
ab Starter — 1,49 € je aktivem Mitarbeiter und Monat
ab Pro — 2,49 € je aktivem Mitarbeiter und Monat
jeder Tarif — nicht an den Tarif gebunden
Alle Preise netto, zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Keine Grundgebühr, keine Mengenstaffel.
Bei drei Funktionen rund um das Wand-Terminal steht statt einer Tarifmarke „Tarifangabe wird geprüft“. Grund: Welcher Tarif dafür gilt, ist noch nicht abschließend entschieden — und eine Angabe, die wir nicht belegen können, schreiben wir nicht hin.
Was „Modul“ bedeutetZehn Bereiche sind je Betrieb ein- und ausschaltbar. Ab Werk eingeschaltet sind nur Ankündigungen und Dokumente; alles andere schaltet der Betrieb selbst ein — der Team-Chat zum Beispiel bleibt bis dahin aus.
Erfassen
Arbeitszeit erfassen — auf drei Wegen, in einem Stundenzettel
Zeitflex zeichnet Beginn, Ende und Dauer elektronisch auf und protokolliert jede spätere Änderung. Welchen Weg eine Person nutzt, spielt für das Ergebnis keine Rolle: Handy, Wand-Terminal und PC schreiben in denselben Stundenzettel.
Drei Erfassungswege laufen in einen Stundenzettel: der Browser des eigenen Handys, ein Tablet am Eingang mit persönlicher PIN und der PC im Büro. Fällt das Netz aus, sammelt das Gerät die Stempelungen und sendet sie nach.
Free
Stempeluhr im Browser
Ein Tipp startet die Arbeitszeit, ein zweiter beendet sie. Es gibt keine Installation und keine Schulung — die Stempeluhr ist eine Seite mit einem großen Knopf, und dieselbe Stempelung landet unabhängig vom Gerät im selben Stundenzettel.
Zeitflex läuft vollständig im Browser des Handys und lässt sich zum Startbildschirm hinzufügen — mit eigenem Symbol und im Vollbild, also so, wie sich eine App anfühlt. Eine App im App Store oder bei Google Play gibt es heute nicht.
Ein Tablet am Eingang stempelt Personen ohne eigenes Konto und ohne E-Mail-Adresse per sechsstelliger PIN ein und aus. Nach fünf Fehlversuchen sperrt die Eingabe für fünf Minuten; der Kopplungscode für ein neues Gerät ist 60 Minuten gültig.
Das Terminal arbeitet bis zu 72 Stunden ohne Netz weiter
Fällt das Internet aus, sammelt das Tablet die Stempelungen bis zu 72 Stunden lokal und sendet sie nach, sobald die Verbindung zurück ist. Ein Wochenende plus Feiertag legt es damit nicht lahm.
Auch am Handy wird jede Stempelung zuerst auf dem Gerät gespeichert und automatisch nachgesendet — Funkloch auf der Baustelle, Kellerküche, Tour im Lieferwagen. Gezählt wird die Uhrzeit des Stempelns, nicht die des Nachsendens.
Pausen lassen sich stempeln. Fehlt die gesetzliche Mindestpause — 30 Minuten ab mehr als 6 Stunden, 45 Minuten ab mehr als 9 Stunden nach § 4 ArbZG —, zieht Zeitflex sie je nach Einstellung des Betriebs ab oder meldet sie.
Free · wirksam ab Starter
Rundung ausschließlich zugunsten der Beschäftigten
Die Netto-Tagesarbeitszeit wird wahlweise nicht, auf 5 oder auf 15 Minuten aufgerundet. Abgerundet wird nie. Die Rundung wirkt in der Lohnrechnung — Dashboard, Berichte und Dienstplan zeigen die ungerundete Zeit.
Free
Tagesgenaue Berechnung über Mitternacht hinweg
Eine Nachtschicht von 22 bis 6 Uhr gilt als ein Arbeitstag. Pausenpflicht und Rundung wirken je Tag, nicht je Zeitraum — die Schicht wird also nicht in zwei halbe Tage zerlegt.
Free
Stundenzettel mit lückenlosem Änderungsprotokoll
Jede Korrektur hält Original, Änderung, Zeitpunkt und Person fest; die ursprüngliche Aufzeichnung wird nie gelöscht. Das Änderungsprotokoll bleibt 36 Monate erhalten.
Fehlt eine Stempelung, trägt der Inhaber oder die Schichtleitung sie mit Begründung nach. Mitarbeitende ändern ihre eigenen Zeiten nicht selbst — genau das macht die Aufzeichnung als Nachweis brauchbar.
Free
Erinnerung nach 14 Stunden im Stempel
Ist jemand 14 Stunden am Stück eingestempelt, erinnert Zeitflex die Führung. Das ist der häufigste Grund für eine Korrektur am nächsten Morgen: Jemand hat abends das Ausstempeln vergessen.
Zeiten Projekten, Baustellen oder Kostenstellen zuordnen
Beim Stempeln oder nachträglich wird die Arbeitszeit einem Auftrag, einer Baustelle, einer Station oder einer Kostenstelle zugeordnet. Projekte anlegen und Zeiten zuordnen kann jeder Tarif; die Auswertung dazu gehört zu Pro.
jeder Tarif
Datenimport aus Excel oder CSV
Mitarbeiter, Zeiten, Abwesenheiten und Projekte kommen aus einer .xlsx- oder .csv-Datei — mit Vorschau vor dem Speichern und Rücknahme danach. Der Umstieg braucht deshalb keinen Projektplan.
Dienstplan, Urlaub und Krankmeldung an einer Stelle
Wer plant, entscheidet über Ruhezeiten, bevor sie verletzt werden. Zeitflex meldet Konflikte deshalb schon im Wochenraster — und führt Urlaub, Krankheit und die übrigen Abwesenheiten in derselben Ansicht.
Das Wochenraster zeigt je Person und Tag die geplanten Schichten. Verstößt eine Folge gegen die Mindestruhezeit von 11 Stunden, meldet Zeitflex das, bevor die Woche veröffentlicht wird.
ab Pro · Modul
Dienst- und Schichtplan
Schichten werden im Wochenraster geplant, die Besetzung wird geprüft und die Woche veröffentlicht. Danach sieht die Belegschaft den Plan im Handy — ohne Aushang und ohne Foto in einer Gruppe.
Ein bestehender Wochenplan wird auf eine andere Woche übertragen. In Betrieben mit wiederkehrendem Rhythmus steht der Wochenplan damit in Minuten statt in Stunden.
Ruhezeit- und Konfliktprüfung schon in der Planung
Zeitflex meldet Verstöße gegen Ruhezeit und Höchstarbeitszeit, bevor die Schicht steht — nicht erst, wenn gestempelt wurde. Nach dem Stempeln prüft die Arbeitszeit-Prüfung dieselben Grenzen ab dem Starter-Tarif.
Zwei Personen tauschen einen Dienst über einen Antrag, den die Führung freigibt. Der Tausch steht damit im Plan statt in einer Nachricht auf einem privaten Telefon.
Vor der nächsten Schicht bekommt die Person eine Erinnerung, mit 45 Minuten Vorlauf.
jeder Tarif
Kalender-Abo für eigene Schichten und Abwesenheiten
Jede Person abonniert ihren eigenen Plan im iPhone-, Android- oder Outlook-Kalender — ausschließlich lesend, bis zu fünf Zugänge, jeder einzeln widerrufbar. Das Recht daran hängt an der Person, nicht am Tarif.
Free
Urlaub beantragen und genehmigen
Mitarbeitende stellen den Antrag selbst, die Führung genehmigt oder lehnt ab; der Stundenzettel übernimmt die Tage. Damit endet der Zettel am Kühlschrank.
Bei unterjährigem Ein- oder Austritt rechnet Zeitflex den anteiligen Anspruch aus vollen Beschäftigungsmonaten nach § 5 BUrlG und rundet auf halbe Tage.
Free
Sieben Abwesenheitsarten
Urlaub, Krankheit, Kind krank, unbezahlte Freistellung, Sonderurlaub, Berufsschule und Sonstiges — mehr Arten gibt es nicht, und diese sieben decken den Alltag der Zielbranchen ab.
Free
Krankmeldung mit verschlüsselter Bescheinigung
Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird als JPG, PNG oder PDF bis 10 MB hochgeladen, vor dem Speichern mit AES-256-GCM verschlüsselt, und jeder Zugriff wird protokolliert. Kolleginnen und Kollegen sehen sie nie, die Steuerkanzlei ebenfalls nicht.
Lohnvorbereitung: vom gesperrten Monat zur Datei fürs Lohnbüro
Lohnvorbereitung heißt: Zeiten sammeln, Pausen und Zuschläge berechnen, Abwesenheiten zuordnen, den Monat freigeben und als Bewegungsdaten exportieren. Die Lohnabrechnung selbst macht Zeitflex bewusst nicht.
Die Zuschlagsfenster nach § 3b EStG auf der Tagesachse: 25 Prozent für Nachtarbeit von 23 bis 6 Uhr, 40 Prozent für die Stunden von 0 bis 4 Uhr, 50 Prozent am Sonntag, 125 Prozent am gesetzlichen Feiertag und 150 Prozent am 24. Dezember ab 14 Uhr sowie am 25. und 26. Dezember und am 1. Mai.Der Weg einer Exportdatei: Der Monatsabschluss friert den Stand ein, und erst aus diesem eingefrorenen Stand entstehen alle sieben Exportformate. Die Steuerkanzlei lädt sie über ihren eigenen, ausschließlich lesenden Zugang selbst herunter.
ab Starter
Monatsabschluss mit Freigabe und Sperre
Der Abschluss zeigt zuerst die offenen Punkte, friert den Monat dann ein und erzeugt danach alle Exportdateien aus genau diesem Stand. Damit gibt es eine Wahrheit statt einer Datei je Nachrechnung.
Fällt später ein Fehler auf, wird er nicht heimlich im gesperrten Monat geändert, sondern als nachvollziehbare Korrektur geführt. Die Kanzlei bekommt sie im Folgemonat als Korrektur zu sehen, nicht als stille Abweichung.
Zeitflex rechnet die Zuschlagszeiten minutengenau aus und trennt dabei den steuerfreien vom steuerpflichtigen Anteil: 25 Prozent von 23 bis 6 Uhr, 40 Prozent von 0 bis 4 Uhr, 50 Prozent am Sonntag, 125 Prozent am Feiertag und 150 Prozent am 24. Dezember ab 14 Uhr sowie am 25. und 26. Dezember und am 1. Mai. Steuerfrei bleibt das nur bis 50 € Grundlohn je Stunde, sozialversicherungsfrei nur bis 25 €.
ab Starter · Modul
Gleitzeit- und Überstundenkonto
Ein einziges Konto stellt Soll und Ist je Woche gegenüber und schreibt Plus- oder Minusstunden fort. Ober- und Untergrenzen lassen sich vereinbaren.
ab Starter
CSV-Export von Zeiten und Auswertungen
Zeiten, Mitarbeiter und Auswertungen lassen sich jederzeit selbst als CSV herunterladen — auch beim Wechsel zu einem anderen Anbieter und ohne Aufpreis.
ab Starter
PDF-Lohnübersicht des Monatsabschlusses
Soll, Ist und Brutto je Person und Monat als PDF. Die Übersicht hängt am Monatsabschluss und ist deshalb bereits im Starter-Tarif enthalten.
ab Starter
Eigenes Lohnprofil für Programme ohne DATEV
Für Lohnprogramme ohne DATEV wird ein Spaltenprofil einmal angelegt; danach entsteht daraus jeden Monat die Importdatei. Damit lassen sich auch Lexware, Sage und vergleichbare Programme bedienen.
ab Pro
DATEV-Export: LODAS und Lohn und Gehalt
Bewegungsdaten in beiden DATEV-Formaten, mit siebenstelliger Berater- und fünfstelliger Mandantennummer. Die Kanzlei braucht dafür keine neue Software.
ab Pro
Prüfungsmappe für den Zoll
Ein PDF-Arbeitszeitnachweis je Person und Kalendertag — genau das, was § 16 Abs. 2 ArbZG und § 17 MiLoG verlangen. Steht die Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Betrieb, ist der Nachweis ein Download und keine Nachtschicht.
Abrechenbare Zeiten je Person, Tag und Projekt als Grundlage für die Ausgangsrechnung — nicht für den Lohn. Das ist ein eigenes Format, kein umgewidmeter Lohnexport.
ab Pro
Vier Berichte über frei wählbare Zeiträume
Überstunden, Soll gegen Ist, Lohnkosten und Krankheitsquote — jeweils als CSV und als PDF, über den Zeitraum, den Sie wählen.
ab Pro
Projekt-Auswertung und Nachkalkulation
Die Projekt-Auswertung stellt die Iststunden dem Budget gegenüber und zeigt je Auftrag eine Budget-Ampel. Damit endet die Frage, ob sich ein Auftrag gelohnt hat, nicht im Bauchgefühl.
jeder Tarif · Modul
Prämien und Sachbezüge erfassen
Vier Prämienarten werden erfasst und gehen in den Lohnexport. Die gewählte Kategorie entscheidet, ob „steuerfrei“ überhaupt zulässig ist — das nimmt Zeitflex niemandem ab, es zeigt es nur an.
Die Kanzlei bekommt einen eigenen Zugang ohne Sitzpreis und lädt Stundenzettel und Exportdateien selbst herunter. Es entsteht kein zusätzlicher Nutzer auf Ihrer Rechnung.
Der Kanzlei-Zugang ist strikt lesend und jederzeit widerrufbar
Die Kanzlei sieht keine Krankmeldungen, keine Anhänge, keine Standortdaten, keine PINs und keine Betriebsinterna. Ankündigungen und Team-Chat bleiben ihr ebenfalls verschlossen.
ab Starter
Mandat per E-Mail, 14 Tage gültig
Die Einladung an die Kanzlei läuft nach 14 Tagen ab. Ein Zugang, den niemand angenommen hat, bleibt also nicht auf Dauer offen.
Recht
Arbeitszeitgesetz, Minijob-Grenze und Aufbewahrung
Zeitflex kennt die Grenzen, die für kleine Betriebe teuer werden können, und meldet sie, bevor jemand hineinläuft. Eine Rechtsberatung ist das nicht und will es auch nicht sein. Die rechtlichen Fragen dazu beantworten die häufigen Fragen ausführlich.
Die vier Grenzen, an denen die Arbeitszeit-Prüfung misst: höchstens 10 Stunden am Tag nach § 3 ArbZG, 48 Stunden in der Woche, mindestens 11 Stunden Ruhezeit nach § 5 ArbZG und die gesetzliche Mindestpause nach § 4 ArbZG. Darunter die Hochrechnung des Minijob-Wächters auf die Geringfügigkeitsgrenze von 603 € im Monat.
ab Starter
Arbeitszeit-Prüfung nach dem Arbeitszeitgesetz
Zeitflex vergleicht die erfassten Zeiten mit Höchstarbeitszeit, Wochengrenze, Ruhezeit und Pausenpflicht und sortiert jeden Befund in Hinweis, Warnung oder Verstoß. Die Grenzen: 10 Stunden am Tag, 48 Stunden in der Woche, 11 Stunden Ruhezeit.
ab Starter
Jugendarbeitsschutz für Beschäftigte unter 18
Ist ein Geburtsdatum hinterlegt, prüft Zeitflex an der Stelle des Arbeitszeitgesetzes die strengeren Grenzen des JArbSchG: 8 Stunden am Tag, 40 in der Woche, 30 Minuten Pause ab mehr als 4½ Stunden, 60 Minuten ab mehr als 6 Stunden, Arbeitszeit von 6 bis 20 Uhr. Fehlt das Geburtsdatum, sagt Zeitflex das — statt es zu verschweigen.
Einmal pro Woche fasst eine E-Mail die Meldungen der Arbeitszeit-Prüfung zusammen. Wer nicht täglich in die Anwendung schaut, erfährt es trotzdem.
Free — in jedem Tarif
Minijob-Wächter
Der Wächter rechnet die erfassten Stunden mit dem Stundenlohn hoch und warnt die Führung, bevor eine Aushilfe über die Geringfügigkeitsgrenze rutscht. Er läuft bewusst in jedem Tarif, auch im kostenlosen — eine Nachzahlung an die Minijob-Zentrale trifft den kleinsten Betrieb am härtesten.
Free
Die Minijob-Grenze ist eine Formel, keine Konstante
Die Grenze wird je Jahr aus dem Mindestlohn berechnet: Mindestlohn × 130 ÷ 3, aufgerundet auf volle Euro. Bei 13,90 € Mindestlohn ergibt das für 2026 genau 603 € im Monat; für 2027 sind 14,60 € beschlossen. Ein Wächter mit einer fest eingetragenen Zahl wäre schlimmer als keiner.
Free
Jahresbetrachtung statt Monatsblick
Maßgeblich ist der vorausschauend geschätzte Jahresverdienst — 2026 sind das 7.236 €. Einzelne Monate dürfen darüber liegen, solange die Jahressumme hält: zwei unvorhersehbare Überschreitungen je Zeitjahr, jede bis höchstens 1.206 €.
Free
Steuerfreie Zuschläge zählen nicht zur Minijob-Grenze
Nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SvEV bleiben steuerfreie Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge außen vor, solange der Grundlohn 25 € je Stunde nicht übersteigt. Das ist der häufigste Rechenfehler in Zeiterfassungswerkzeugen — und der Grund, warum eine Aushilfe scheinbar über der Grenze liegt, obwohl sie es nicht tut.
Free
Prüfung der kurzfristigen Beschäftigung
Die zweite Warnkategorie neben dem Minijob: 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr, in der Landwirtschaft seit dem 1. Januar 2026 15 Wochen oder 90 Arbeitstage.
Free · Zuschläge ab Starter
Feiertage je Bundesland
Zeitflex berechnet die gesetzlichen Feiertage aller 16 Bundesländer selbst und nutzt sie für die Feiertagszuschläge — ohne Fremddienst. Feiertage, die nur in einzelnen Gemeinden gelten, sind bewusst nicht enthalten: Sie sind nicht landesweit gesetzlich.
Free
Hinterlegte Aufbewahrungsfristen je Datenart
Für 17 Datenarten stehen Frist, Anker und Rechtsgrundlage fest im Code: 24 Monate für Arbeitszeiten und Abwesenheiten nach § 16 Abs. 2 ArbZG und § 17 Abs. 1 MiLoG, 72 Monate ab Jahresende für Lohnunterlagen, 36 Monate für das Änderungsprotokoll. Ein täglicher Lauf löscht oder anonymisiert danach.
Free
Anonymisierung statt Löschung nach dem Austritt
Drei Monate nach dem Austritt werden Name, E-Mail-Adresse, Personalnummer und Zugangsdaten durch ein stabiles Pseudonym ersetzt. Die aufbewahrungspflichtigen Zeitdaten bleiben vollständig — beides zugleich, ohne dass jemand wählen müsste.
Free
Datenauskunft nach Art. 15 DSGVO im Selbstbedienungsweg
Jede Person erzeugt ihre Auskunft selbst — lesbar und als Datei, ohne Umweg über den Betrieb. Der Reiter dafür bleibt jeder Rolle offen, auch der Aushilfe.
Nach der Löschbestellung ist der Zugang gesperrt, die Daten sind noch da, und die Löschung bleibt 30 Tage widerrufbar. Ein Fehlklick am Freitagabend ist damit kein Datenverlust.
Team
Vier Rollen, getrennte Sichten — und Kommunikation mit Frist
Wer was sieht, entscheidet die Rolle, nicht die Gewohnheit. Und was der Betrieb an Kommunikation einschaltet, entscheidet der Betrieb: Das schwarze Brett ist ab Werk an, der Chat ab Werk aus.
Die vier Rollen und ihre Sichten: Der Inhaber sieht alles, die Führung ihren Bereich, Mitarbeitende ihre eigenen Daten, und die Steuerkanzlei ausschließlich lesend die Zeiten und Lohndaten — ohne Krankmeldungen, ohne Anhänge und ohne Standortdaten.
Free
Vier Rollen mit getrennten Sichten
Inhaber, Führung, Mitarbeitende und Steuerkanzlei sehen jeweils nur, was zu ihrer Aufgabe gehört. Die Schichtleitung sieht ihren Bereich, nicht die Lohnzahlen des ganzen Betriebs.
Free
Mitarbeiter per Einladungslink, 14 Tage gültig
Die Einladung geht per E-Mail und läuft nach 14 Tagen ab. Im Free-Tarif gibt es genau einen Nutzer; ab Starter sind es bis zu 100 aktive Mitarbeiter.
Tarifangabe wird geprüft
Personen ohne E-Mail-Adresse arbeiten mit
Wer kein Konto hat oder keine E-Mail-Adresse nutzt, stempelt mit persönlicher PIN am Wand-Terminal. In Küche, Reinigung und Lager ist das keine Ausnahme, sondern der Normalfall.
Was der Tarif nicht enthält, bleibt sichtbar — mit Schloss
Menüpunkte, die der gebuchte Tarif nicht enthält, verschwinden nicht still, sondern tragen ein Schloss. Der Inhaber sieht, was es gibt; Aushilfen bekommen das Schloss ausdrücklich nicht zu sehen.
jeder Tarif · Modul ab Werk an
Ankündigungen — das schwarze Brett mit Nachweis
Eine Ankündigung erreicht alle, eine Rolle, ein Projekt oder einzelne Personen. Mit eingeschalteter Lesebestätigung hält Zeitflex fest, wer wann gelesen hat — das ist der Weg für alles, was belegbar bleiben muss.
jeder Tarif · Modul ab Werk an
Dokumente und Nachweise ablegen
Arbeitsverträge, Bescheinigungen, Fotodokumentation und sonstige Dokumente liegen an einem Ort, jede Art mit eigener Frist: 120 Monate für Verträge, 60 für Fotodokumentation, 36 für sonstige Dokumente.
jeder Tarif · Modul ab Werk aus
Team-Chat als Zuruf, nicht als Archiv
Kurze Absprachen mit höchstens 1.000 Zeichen je Nachricht. Nachrichten werden nach 7, 30 oder 90 Tagen gelöscht, länger geht nicht — auch nicht für den Inhaber. Eine eigene Nachricht lässt sich 15 Minuten lang zurücknehmen.
Es gibt keine Zweiergespräche. Drei Personen als Mindestbesetzung verhindern den Kanal für Vier-Augen-Druck — das ist eine Entscheidung gegen eine Funktion, nicht ein fehlendes Feature.
jeder Tarif · Modul
Kein stilles Mitlesen im Chat
Wer einer Gruppe beitritt, ist für alle sichtbar und sieht den Verlauf erst ab dem Beitritt. Das gilt auch für den Inhaber.
In dieser Zeit wird keine Chat-Benachrichtigung zugestellt, unabhängig von persönlichen Einstellungen. Die Regel steht fest und lässt sich nicht wegklicken.
Free
Persönliche Ruhezeit für Benachrichtigungen
Jede Person — in jeder Rolle, auch der Inhaber — legt ihre eigene Ruhezeit fest und schaltet einzelne Nachrichtenarten ab.
Free
Ausscheiden statt Löschen
Wer geht, wird deaktiviert. Ab dem nächsten Abrechnungszeitraum kostet der Platz nichts mehr, und die Zeiten bleiben prüfbar — die Aufzeichnungspflicht endet schließlich nicht mit dem letzten Arbeitstag.
Bezahlt wird ausschließlich je aktivem Mitarbeiter — ohne Grundgebühr und ohne Mengenstaffel. Der Preis je Mitarbeiter ist von eins bis hundert derselbe; der vollständige Vergleich der drei Tarife steht auf der Preisseite.
Das Preismodell in einer Zeile: die Zahl der aktiven Mitarbeiter mal dem Preis des Tarifs ergibt den Monatsbetrag. Eine Grundgebühr gibt es nicht, eine Mengenstaffel ebenfalls nicht; alle Preise verstehen sich netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer.
Preismodell
Drei Tarife, ein Preismodell, keine Grundgebühr
Free kostet dauerhaft 0 € für einen Nutzer, Starter 1,49 € und Pro 2,49 € je aktivem Mitarbeiter und Monat, jeweils netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer. Bei jährlicher Zahlung sind zwei Monate gratis.
Testphase
14 Tage kostenlos testen
In der Testphase gilt der volle Umfang des gewählten Tarifs; abgebucht wird in dieser Zeit nichts. Die 14 Tage zählen ab Anlage des Betriebs. Ihre Zahlungsdaten hinterlegen Sie dafür vorab bei Stripe — ganz ohne kommt nur der Free-Tarif aus.
Free
Free-Tarif ohne Ablaufdatum und ohne Zahlungsdaten
Ein Nutzer, dauerhaft 0 €, mit Stempeluhr, Stundenzettel, Abwesenheiten und Minijob-Wächter. Ohne Karte, ohne Testfrist, ohne Ablauf.
Abrechnung
Die Sitzmenge passt sich monatlich an
Berechnet wird jeder angelegte und nicht deaktivierte Mitarbeiter-Zugang. Wer deaktiviert wird, fällt ab dem nächsten Abrechnungszeitraum heraus — Saisonende und Betriebsferien kosten deshalb nichts extra.
Grenze
Self-Service bis 100 aktive Mitarbeiter
Bis 100 aktive Mitarbeiter buchen Sie Zeitflex vollständig selbst. Ab 101 endet die Selbstbuchung, und es gelten Enterprise-Konditionen mit eigenem Vertrag.
jeder Tarif
Empfehlungsprogramm
Wird ein empfohlener Betrieb zahlender Kunde, gibt es 50 € Guthaben — bis 300 € im Jahr, gutgeschrieben 30 Tage nach der ersten Zahlung.
Free
Betrieb einrichten in vier Schritten, Pflicht ist nur der erste
Der Einrichtungs-Assistent verlangt nur die Stammdaten: Name, Bundesland für die Feiertage und Branche. Alles andere darf warten, bis es gebraucht wird.
Die Branche belegt Zuschläge, Arbeitszeitmodelle, Begriffe und Module vor — von Handwerk und Bau über Gastronomie, Pflege und Einzelhandel bis zu „Sonstige Betriebe“. Änderbar bleibt alles.
ohne Anmeldung
Statusseite ohne Anmeldung
Der aktuelle Zustand und die Vorfälle der letzten Tage sind öffentlich einsehbar — auch dann, wenn gerade niemand hineinkommt.
ohne Anmeldung
Hilfe-Center mit 50 Artikeln
Alle Artikel sind am 3. und 4. September 2026 gegen den Code geschrieben worden, nicht gegen eine Vorlage. Sie sind ohne Anmeldung lesbar.
Grenzen
Was Zeitflex nicht tut
Das ist kein Kleingedrucktes, sondern ein Verkaufsargument. Wer vorher weiß, wo ein Werkzeug aufhört, erlebt später keine Überraschung — und muss nicht mitten im Monatsabschluss feststellen, dass etwas fehlt.
Zwei Kästen mit einer Trennlinie: links, was Zeitflex tut, rechts, was das Lohnbüro tut.
✕Keine Lohnabrechnung
Keine Lohnsteuer, keine Sozialversicherung, keine Meldungen an Krankenkassen, kein Abrechnungsdokument. Zeitflex liefert die geprüften Bewegungsdaten; abgerechnet wird beim Steuerberater oder im Lohnbüro. Das ist eine Entscheidung, keine Lücke.
✕Keine Steuerberechnung im Rechenkern
Der Rechenkern berechnet keine Steuer. Er kennzeichnet nur, welcher Anteil eines Zuschlags nach § 3b EStG steuerfrei beziehungsweise sozialversicherungsfrei ist.
✕Keine Prüfung, ob die Nachtarbeit vor 0 Uhr begonnen hat
Die 40 Prozent für die Stunden von 0 bis 4 Uhr sind nach § 3b Abs. 3 EStG nur dann steuerfrei, wenn die Nachtarbeit vor 0 Uhr begonnen hat. Diese Bedingung prüft Zeitflex nicht — das entscheidet das Lohnbüro. Zeitflex rechnet die Zeiten aus und kennzeichnet sie; die steuerliche Würdigung bleibt außerhalb.
✕Keine Rechtsberatung
Die Minijob-Berechnung ersetzt die Prüfung durch das Lohnbüro nicht: Sie kennt weder weitere Arbeitgeber der Person noch die Berufsmäßigkeit noch Sachbezüge. Sie warnt früh — sie entscheidet nicht.
✕Kein Bewegungsprofil, kein GPS-Tracking
Der Standort wird — wenn überhaupt — einmalig beim Ein- und Ausstempeln in der mobilen Stempeluhr erfasst. Kein Hintergrund-Tracking, kein Geofence, kein Radius um die Baustelle, keine Route, keine Karte, nichts am Wand-Terminal. Dafür braucht es den Pro-Tarif und die ausdrückliche Aktivierung durch den Betrieb; in jedem neuen Betrieb ist es aus, und keine Branchenvorlage schaltet es ein. Die Führung sieht ohnehin nur „Standort erfasst“ — die Koordinaten selbst erscheinen nirgends in der Oberfläche, sondern nur in der Datenauskunft der betroffenen Person. Die Steuerkanzlei sieht sie nie.
7, 30 oder 90 Tage — länger als 90 Tage gibt es nicht, auch nicht für den Inhaber und auch nicht gegen Aufpreis. Es gibt keine Leseanzeige, kein „zuletzt online“, kein „tippt gerade“ und keine Chat-Suche: Jede dieser Anzeigen wäre eine Verhaltensinformation über Kolleginnen und Kollegen. Der Chat ist ausdrücklich kein Nachweis; was belegbar bleiben muss, gehört in die Ankündigungen.
Ein Chat ist zur Verhaltens- und Leistungskontrolle geeignet und damit nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig. Ein Modul, das sich selbst einschaltet, nähme dem Betrieb genau die Entscheidung ab, die er treffen muss.
✕Keine Rundung zulasten der Beschäftigten
Aufgerundet wird immer, abgerundet nie. Eine Rundung zu Lasten der Beschäftigten wäre in der Regel arbeitsrechtlich unzulässig — deshalb gibt es die Einstellung dafür gar nicht erst.
✕Keine Personalverwaltung, keine HR-Suite
Bewerberverwaltung, Gehaltsbänder, Zielvereinbarungen, digitale Personalakte, Weiterbildungsplanung: nicht enthalten und nicht geplant. Zeitflex ist Zeiterfassung mit Lohnvorbereitung, nichts darüber hinaus.
✕Noch keine App in den Stores
Die App für iPhone und Android ist in Vorbereitung, aber nicht eingereicht. Heute läuft Zeitflex vollständig im Handy-Browser und lässt sich zum Startbildschirm hinzufügen. Ein Termin wird nicht versprochen.
✕Kein Self-Service über 100 Mitarbeiter
Ab 101 aktiven Mitarbeitern gilt Enterprise mit eigenem Vertrag. Wächst ein bestehender Betrieb darüber hinaus, werden weiter höchstens 100 Sitze abgerechnet und niemandem die Zeiterfassung abgeschaltet — die Aufzeichnungspflicht läuft schließlich weiter.
✕Keine zugesicherte Reaktionszeit, keine Verfügbarkeitsquote
In den Self-Service-Tarifen gibt es kein Service-Level-Abkommen. Und es wird keine Prozentzahl genannt, die nicht gemessen wurde.
✕Keine Zwei-Faktor-Anmeldung für Kundenkonten
Gibt es derzeit nicht — und es wird kein Termin versprochen. Was es gibt: nach zehn Fehlversuchen in zehn Minuten sperrt die Anmeldung je IP-Adresse und E-Mail für zehn Minuten.
✕Kein Tracking, keine Fremdserver
Kein Analysedienst, keine Google Fonts, kein externer Fehlerdienst. Gehostet wird auf einem eigenen Server bei Hetzner in Falkenstein. Diese Seite lädt nichts von einem fremden Server nach — auch keine Grafik: Alle Zeichnungen hier sind inline gezeichnetes SVG.
✕Keine erfundenen Kundenstimmen, Quoten oder Auszeichnungen
Solange es keine echten Referenzen gibt, stehen hier keine. Die Beispiele auf der Startseite sind ausdrücklich als illustrativ gekennzeichnet. Keine Kundenzahl, keine Erfolgsquote, keine Bewertung, keine Dringlichkeit.
Sehen Sie selbst nach
Die Demo zeigt die beschriebenen Abläufe direkt im Browser, mit Beispieldaten und ohne Anmeldung. Und der Free-Tarif läuft dauerhaft ohne Zahlungsdaten — ein Nutzer, kein Ablaufdatum.