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Recht & Pflicht

Zeiterfassung ist Pflicht: Was das BAG-Urteil für Kleinbetriebe bedeutet

Time tracking is already mandatory: what the Federal Labor Court ruling means for small businesses

Jim Eichholz · Gründer von Zeitflex
12. August 2026 6 Min. Lesezeit Aktualisiert: 28. September 2026

Eine oft gehörte Annahme lautet: Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung komme erst noch, mit einer Gesetzesreform. Das trifft nicht zu. Die Pflicht besteht bereits — seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022. Was daraus folgt, was zusätzlich im Mindestlohn- und Arbeitszeitgesetz steht und was bislang nur ein Entwurf ist: eine Einordnung für Inhaber kleiner Betriebe.

Das BAG-Urteil als Startschuss

Der Wendepunkt kam am 13. September 2022. An diesem Tag entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt in einem Beschluss (Az. 1 ABR 22/21) über eine auf den ersten Blick unscheinbare Frage: Darf ein Betriebsrat die Einführung einer elektronischen Zeiterfassung erzwingen? Die Antwort des Gerichts fiel überraschend grundsätzlich aus — und veränderte die Rechtslage für alle Arbeitgeber in Deutschland.

„Der Arbeitgeber ist nach § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG verpflichtet, ein System einzuführen, mit dem die von den Arbeitnehmern geleistete Arbeitszeit erfasst werden kann." — Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 13.09.2022, 1 ABR 22/21

Das BAG leitete aus § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG — unionsrechtskonform ausgelegt — eine bereits bestehende Pflicht ab, ein System zur Erfassung der Arbeitszeit einzuführen. Nicht erst „irgendwann, wenn der Gesetzgeber tätig wird", sondern seit dem Beschluss. Zur Form hat sich das Gericht nicht festgelegt: Papier, Tabelle oder Software sind rechtlich alle denkbar. Und es hat den Gesetzgeber nicht ersetzt — die Details einer gesetzlichen Ausgestaltung bleiben ihm überlassen.

Wer erfassen muss, was genau und seit wann, fasst die Hilfeseite Aufzeichnungspflicht — verständlich erklärt zusammen.

Das „Stechuhr-Urteil" des EuGH

Das BAG hat sich diese Auslegung nicht ausgedacht. Die Grundlage lieferte der Europäische Gerichtshof am 14. Mai 2019 mit dem sogenannten „Stechuhr-Urteil" (Rechtssache C-55/18, CCOO gegen Deutsche Bank). Eine spanische Gewerkschaft hatte geklagt, weil sich Überstunden ohne systematische Erfassung schlicht nicht nachweisen ließen.

Der EuGH entschied: Die Mitgliedstaaten müssen Arbeitgeber verpflichten, ein „objektives, verlässliches und zugängliches System" einzurichten, mit dem die tägliche Arbeitszeit jedes Arbeitnehmers gemessen werden kann. Ohne ein solches System, so die Richter, blieben Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten praktisch wirkungslos — Rechte, die die EU-Grundrechtecharta jedem Beschäftigten garantiert.

Deutschland hat dieses Urteil bis heute nicht in ein eigenes Gesetz gegossen. Das BAG schloss die Lücke 2022 per Rechtsprechung — sie gilt seither unmittelbar.

Was zusätzlich schon im Gesetz steht

Neben der aus dem ArbSchG abgeleiteten Pflicht gibt es zwei geschriebene Aufzeichnungspflichten, die viele Kleinbetriebe direkt betreffen:

Rechtslage heuteGrundlage
ErfassungspflichtJa — ein System zur Erfassung der Arbeitszeit ist einzuführen§ 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG i. V. m. BAG 13.09.2022 – 1 ABR 22/21
FormNicht vorgeschrieben — Papier, Tabelle oder Software zulässigBAG, a. a. O. (Form offengelassen)
MehrarbeitÜber acht Stunden werktäglich hinausgehende Zeit aufzeichnen, 2 Jahre aufbewahren§ 16 Abs. 2 ArbZG
Minijobs & § 2a-BranchenBeginn, Ende und Dauer vollständig aufzeichnen, binnen 7 Tagen§ 17 Abs. 1 MiLoG
Höchstarbeitszeit, Ruhezeit, Pausen8 Std./Tag (bis 10 mit Ausgleich), 11 Std. Ruhezeit, Pausen ab 6 Std.§§ 3, 4, 5 ArbZG
Was der Verstoß kostet Verstöße gegen die Aufzeichnungspflichten sind Ordnungswidrigkeiten. § 22 ArbZG sieht Geldbußen bis 30.000 Euro vor, § 21 Abs. 3 MiLoG bei einer fehlenden, falschen oder verspäteten Aufzeichnung nach § 17 Abs. 1 bis 50.000 Euro und bei nicht bereitgehaltenen Unterlagen nach § 17 Abs. 2 bis 30.000 Euro. Ob und in welcher Höhe eine Behörde im Einzelfall ahndet, hängt vom konkreten Sachverhalt ab.

Was das für Kleinbetriebe konkret bedeutet

Die Form ist rechtlich offen — Papier und Tabelle sind zulässig. Praktisch entscheidet aber, ob die Aufzeichnungen im Zweifel etwas belegen. Der EuGH verlangt ein „objektives, verlässliches und zugängliches" System; eine Tabelle, die sich nachträglich spurlos ändern lässt, erfüllt das nur schwer. Das ist eine Frage der Beweiskraft, nicht des Verbots.

Konkret heißt das für den Alltag:

Die geplante Änderung: nicht geltendes Recht

Eine gesetzliche Pflicht, elektronisch aufzuzeichnen, gibt es derzeit nicht: Die Bundesregierung plant sie laut Koalitionsvertrag 2025, einen Entwurf dazu hat das Bundesarbeitsministerium bis zum 28.09.2026 nicht veröffentlicht. Fachbeiträge berichten zwar von einem Entwurf des Bundesarbeitsministeriums zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes; auf bmas.de war am 28. September 2026 aber keiner zu finden, nur das geltende Gesetz. Er ist geplant, nicht geltend: Solange kein Gesetz beschlossen und verkündet ist, gelten daraus keine Pflichten und keine Fristen. Berichtet wird unter anderem über eine grundsätzlich elektronische Aufzeichnung und Erleichterungen für kleinere Betriebe. Wie viel davon am Ende im Gesetzblatt steht, ist offen — auch, ob es überhaupt dazu kommt.

Für die Planung im Betrieb ist das nachrangig. Die Erfassungspflicht selbst besteht durch den BAG-Beschluss bereits jetzt; ein späterer Entwurf würde vor allem die Form und die Details regeln. Wer eine Lösung wählt, die zeitnah erfasst und Änderungen protokolliert, ist von der heutigen Rechtslage her sauber aufgestellt und muss bei einer Gesetzesänderung voraussichtlich wenig nachjustieren.

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Der 5-Schritte-Handlungsplan für Kleinbetriebe

  1. Ist-Zustand ehrlich aufnehmenWie werden Zeiten heute erfasst — Zettel, Tabelle, gar nicht? Für welche Mitarbeitergruppen (Vollzeit, Minijob, Aushilfen) greift § 17 Abs. 1 MiLoG, für welche § 16 Abs. 2 ArbZG?
  2. System auswählenKriterien: taggenaue Erfassung per App oder Terminal, Änderungsprotokoll, Pausen- und Ruhezeit-Prüfung, Export für die Lohnabrechnung, zwei Jahre Aufbewahrung. Lieber 30 Minuten testen als drei Jahre ärgern.
  3. Team mitnehmen und Regeln klärenKurz erklären, warum erfasst wird (Gesetz, faire Überstunden, korrekte Zuschläge). Festlegen: Wer stempelt wie, wer korrigiert, wer gibt frei?
  4. Pausen und Ruhezeiten automatisch prüfen lassenDie Erfassung ist nur die halbe Miete — § 4 (Pausen) und § 5 ArbZG (11 Stunden Ruhezeit) gelten weiter. Gute Systeme warnen, bevor ein Verstoß passiert.
  5. Lohnprozess anbindenErfasste Zeiten direkt in die Lohnvorbereitung übernehmen — inklusive Zuschlägen und Export an das Steuerbüro (z. B. DATEV). So wird aus der Pflicht ein Zeitgewinn.

Häufige Fragen

Gilt die Pflicht auch für Kleinbetriebe mit 3 oder 5 Mitarbeitern?

Ja. Die vom BAG aus § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG abgeleitete Erfassungspflicht knüpft nicht an die Betriebsgröße an — eine allgemeine Kleinbetriebsausnahme gibt es nicht.

Muss ich elektronisch erfassen?

Nach geltendem Recht nein. Das BAG hat die Form offengelassen, Papier und Tabelle sind zulässig. Fachberichten zufolge sieht ein Entwurf des Bundesarbeitsministeriums eine grundsätzlich elektronische Aufzeichnung vor — veröffentlicht ist er auf bmas.de nicht (Stand 28. September 2026), und geltendes Recht ist er nicht. Praktisch spricht für eine digitale Lösung vor allem, dass sich Änderungen protokollieren lassen und die Aufzeichnungen damit im Streitfall mehr belegen.

Was gilt, wenn ich gar nicht aufzeichne?

Ohne Aufzeichnungen fehlen Nachweise — bei Streit über Überstunden ebenso wie bei einer Prüfung durch die Zollverwaltung nach dem MiLoG. Verstöße gegen die Aufzeichnungspflichten sind Ordnungswidrigkeiten: § 22 ArbZG sieht Geldbußen bis 30.000 Euro vor, § 21 Abs. 3 MiLoG bei einer fehlenden, falschen oder verspäteten Aufzeichnung nach § 17 Abs. 1 bis 50.000 Euro und bei nicht bereitgehaltenen Unterlagen nach § 17 Abs. 2 bis 30.000 Euro.

Wo finde ich die Quellen zum Nachlesen?

BAG, Beschluss vom 13.09.2022 – 1 ABR 22/21; EuGH, Urteil vom 14.05.2019 – C-55/18 („CCOO"); § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG; § 16 Abs. 2 und § 22 ArbZG; § 17 Abs. 1 und § 21 MiLoG; § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.

Quellen

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt oder Ihre Steuerkanzlei. Stand: 28. September 2026. Eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes ist geplant, aber nicht geltendes Recht; einen Entwurf hat das Bundesarbeitsministerium bis zu diesem Tag nicht veröffentlicht. Maßgeblich ist die jeweils geltende Gesetzesfassung.
Jim Eichholz · Gründer von Zeitflex

Jim Eichholz baut und betreibt Zeitflex, eine Zeiterfassung mit Lohnvorbereitung für kleine Betriebe. Er ist kein Rechtsanwalt; die Beiträge stützen sich auf die verlinkten Gesetze und Urteile und ersetzen keine Rechtsberatung. Fragen und Hinweise zu diesem Beitrag an info@zeitflex.de.

A common assumption is that the duty to record working time is still to come, with a reform of the law. That is not the case. The duty already exists — since the Federal Labor Court's decision of September 13, 2022. What follows from it, what the Minimum Wage Act and the Working Time Act require on top, and what so far is only a draft: an overview for owners of small businesses.

The Federal Labor Court ruling that started it all

The turning point came on September 13, 2022. On that day, Germany's Federal Labor Court (Bundesarbeitsgericht, BAG) in Erfurt decided a seemingly unremarkable question in case 1 ABR 22/21: can a works council force the introduction of electronic time tracking? The court's answer was surprisingly fundamental — and changed the legal situation for every employer in Germany.

"Under Section 3(2) No. 1 of the Occupational Health and Safety Act, the employer is obliged to introduce a system with which the working time performed by employees can be recorded." — Federal Labor Court, decision of Sept 13, 2022, 1 ABR 22/21

Interpreting Section 3(2) No. 1 of the Occupational Health and Safety Act in line with EU law, the BAG derived an already existing obligation to introduce a system for recording working time. Not "someday, once parliament acts" — the duty applies from that decision onwards. The court did not commit to a form: paper, spreadsheet or software are all legally conceivable. Nor did it replace the legislature — the details of a statutory framework remain for parliament.

The ECJ "time clock" judgment

The BAG did not invent this interpretation. The foundation was laid by the European Court of Justice on May 14, 2019 with the so-called "time clock" judgment (case C-55/18, CCOO v Deutsche Bank). A Spanish trade union had sued because overtime simply could not be proven without systematic records.

The ECJ ruled that member states must require employers to set up an "objective, reliable and accessible system" enabling the daily working time of each worker to be measured. Without such a system, the judges argued, maximum working hours and rest periods remain practically unenforceable — rights the EU Charter of Fundamental Rights guarantees every employee.

To this day, Germany has not translated the judgment into a dedicated statute. The BAG closed the gap through case law in 2022 — and that duty has applied directly ever since.

What the statutes already require on top

Alongside the duty derived from the Occupational Health and Safety Act, two written recording duties apply directly to many small businesses:

The law todayBasis
Recording dutyYes — a system for recording working time must be introducedSec. 3(2) No. 1 ArbSchG with BAG 13 Sep 2022 – 1 ABR 22/21
FormNot prescribed — paper, spreadsheet or software permittedBAG, ibid. (form left open)
Extra hoursRecord time beyond eight hours a day, keep 2 yearsSec. 16(2) ArbZG
Mini-jobs & Sec. 2a sectorsRecord start, end and duration in full within 7 daysSec. 17(1) MiLoG
Maximum hours, rest, breaks8 hrs/day (up to 10 with compensation), 11-hour rest, breaks from 6 hrsSecs. 3, 4, 5 ArbZG
What a breach costs Breaches of the recording duties are regulatory offences. Section 22 ArbZG provides for fines of up to EUR 30,000; Section 21(3) MiLoG up to EUR 50,000 for a missing, incorrect or late record under Section 17(1) and up to EUR 30,000 for documents not kept available under Section 17(2). Whether and to what extent an authority acts in a given case depends on the specific facts.

What this means for small businesses in practice

The form is legally open — paper and spreadsheets are permitted. In practice, what matters is whether the records prove anything when it counts. The ECJ requires an "objective, reliable and accessible" system; a spreadsheet that can be altered afterwards without a trace meets that only with difficulty. That is a question of evidential weight, not of prohibition.

In day-to-day terms this means:

The planned amendment: not applicable law

There is currently no statutory duty to record electronically: the Federal Government plans one according to its 2025 coalition agreement, and the Federal Ministry of Labour had not published a draft by 28 September 2026. Specialist articles do report a draft by the Federal Ministry of Labour to amend the Working Time Act; on September 28, 2026, however, bmas.de listed none, only the statute in force. It is planned, not applicable law: as long as no statute has been passed and promulgated, it creates no duties and no deadlines. Among the points reported are electronic recording as the general rule and easements for smaller businesses. How much of that ends up in the statute book is open — as is whether it gets there at all.

For planning purposes this is secondary. The recording duty itself already applies because of the BAG decision; a future statute would mainly settle the form and the details. If you choose a solution that records promptly and logs changes, you are sound under the law as it stands today and would likely have little to adjust if the statute changes.

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The 5-step action plan for small businesses

  1. Take honest stock of the status quoHow are hours recorded today — paper, spreadsheet, not at all? Which employee groups (full-time, mini-job, casual staff) fall under Section 17(1) MiLoG, which under Section 16(2) ArbZG?
  2. Choose a systemCriteria: same-day recording via app or terminal, audit trail, break and rest-period checks, payroll export, two years of retention. Better to test for 30 minutes than to be annoyed for three years.
  3. Bring the team on board and clarify rulesBriefly explain why time is recorded (the law, fair overtime, correct premiums). Define: who clocks how, who corrects, who approves?
  4. Automate break and rest-period checksRecording is only half the job — Section 4 (breaks) and Section 5 ArbZG (11-hour rest) continue to apply. Good systems warn before a violation happens.
  5. Connect the payroll processFeed recorded hours directly into payroll preparation — including premiums and export to your tax accountant (e.g. DATEV). That turns the obligation into a time saver.

Frequently asked questions

Does the obligation also apply to small businesses with 3 or 5 employees?

Yes. The recording duty the BAG derived from Section 3(2) No. 1 ArbSchG does not depend on company size — there is no general small-business exemption.

Do I have to record electronically?

Under the law as it stands, no. The BAG left the form open; paper and spreadsheets are permitted. According to specialist reports, a ministry draft envisages electronic recording as the general rule — it has not been published on bmas.de (as of September 28, 2026) and is not applicable law. The practical case for a digital solution is mainly that changes can be logged, which makes the records worth more in a dispute.

What applies if I keep no records at all?

Without records you lack evidence — in overtime disputes as much as in a customs inspection under the Minimum Wage Act. Breaches of the recording duties are regulatory offences: Section 22 ArbZG provides for fines of up to EUR 30,000, Section 21(3) MiLoG up to EUR 50,000 for a missing, incorrect or late record under Section 17(1) and up to EUR 30,000 for documents not kept available under Section 17(2).

Where can I read the sources?

BAG, decision of 13 Sep 2022 – 1 ABR 22/21; ECJ, judgment of 14 May 2019 – C-55/18 ("CCOO"); Sec. 3(2) No. 1 ArbSchG; Secs. 16(2) and 22 ArbZG; Secs. 17(1) and 21 MiLoG; Sec. 2a Undeclared Work Act (SchwarzArbG).

Note: This article is for general information purposes and does not constitute legal advice. For binding advice on your individual case, please consult a lawyer or your tax accountant. Status: September 28, 2026. An amendment to the Working Time Act is planned but is not applicable law; the Federal Ministry of Labour had not published a draft by that date. The applicable version of the statute governs.
Jim Eichholz · Founder of Zeitflex

Jim Eichholz builds and runs Zeitflex, a time tracking tool with payroll preparation for small businesses. He is not a lawyer; the articles rely on the linked statutes and court decisions and do not replace legal advice. Questions and comments on this article to info@zeitflex.de.

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